Passatwinde verzögern Temperaturanstieg

Seit 2001 gibt es einen Temperaturstillstand. Dieser besteht, weil insbesondere die Passatwinde über dem Pazifik die Luft an der Erdoberfläche um 0,1 bis 0,2 ° C abkühlen.

Dies fanden Forscher von der University of New South Wales um Matthew England in einer Studie heraus. Damit lösten sie ein lange ungelöstes Rätsel der Erderwärmung.

Die Winde sorgen dafür, dass der westliche Pazifik viel Wärme aufnimmt, wobei der Wasserauftrieb im mittleren und östlichen Pazifik verstärkt wird; so wird der Anstieg der durchschnittlichen Lufttemperatur um etwa 5 Jahre verzögert.

Aufgrund der neuen Erkenntnisse müssen jetzt die bestehenden Klimamodelle verbessert werden, um die Erwärmung zutreffender vorrauszusagen: Denn wenn die Winde weiterhin stark wehen, wird die Verzögerung noch bis fast 2020 andauern, ansonsten wird sich die Erde bald schnell erwärmen.

Quelle: Focus

Bild: von Eric Guinther aus der englischsprachigen Wikipedia [GFDL (www.gnu.org/copyleft/fdl.html) oder CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/)], via Wikimedia Commons

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